Es ist Sonntag 8:13 Uhr und ich höre im Unterbewusstsein den Nachbarsjungen, der mal wieder recht laut und sehr deutlich seiner Mutter erklärt was er genau jetzt will. Ich schmunzele in mich hinein und beginne mich intuitiv im Bett zur recken. Die Streckung und kurze Anspannung gibt meinem Rücken die Möglichkeit mich zu zwicken… uih, uih 😊 Sofort fällt meine gesamte, noch nicht komplett wache Aufmerksamkeit auf meinen Rücken. Ich denke verrückt, dass wir meist automatisch darauf Zeit verwenden was nicht funktioniert. Ich frage mich, was mich davon abhält automatisch wahrzunehmen was in meinem Körper wunderbar funktioniert. So ist es nämlich heute Morgen: Der Rest meines Körpers, der u.a. auch aus dem Kopf, den Armen, dem Bauch etc… besteht, fühlt sich wunderbar gut an. Alles funktioniert „gefühlt einfach“ miteinander. Mir ist warm und alles scheint voller Energie. Mir schießt durch den Kopf, dass mein Körper eigentlich ein großes Kunstwerk ist. Wundervoll und ein echter Grund zur Freude. Ich grinse nun auch sichtbar nach außen. Jetzt könnte ich denken, dass diese Empfindungen mein Gehirn steuern. Doch dann hätte ich vergessen, dass auch mein Gehirn zu dem Gesamtkunstwerk gehört. Ich füttere mein Gehirn mit meinen Handlungen und dann sind da noch meine Gedanken, geboren aus Erfahrungen etc. Ok, nun genug gedacht.

8:15 Uhr Ich bewege mich langsam und bewusst aus dem Bett und freue mich, dass in der Tat alle anderen Teile meines Körpers wunderbar leicht und geschmeidig miteinander harmonieren. So gut, dass ich mich im Gesamtkontext echt gut fühle. Direkt starte ich mein Morgenritual, dass ich gemeinsam mit Körper und Geist jeden Tag genieße. Es sind die ersten bewussten Atemzüge. Ich gehe zum Balkon öffne die Türe stelle mich entspannt in die Morgenluft. Ich nehme bewusst und langsam ein paar tiefe Atemzüge. Dabei achte ich darauf, dass das Einatmen genauso lange dauert wie das ausatmen. Ich folge meinem Atem durch meinen kompletten Körper. Genau in diesem Moment zieht meine Liebesbotschaft durch meinen Körper. Ich bekomme dieses besondere Gefühl und spüre einfach nur hinein in meinen Körper. Ich spüre, dass meine Füße auf dem Boden stehen und mit dem Atem eine besondere Balance & Festigkeit bekommen. Meine beiden Füße, die mich den ganzen Tag durch den Tag bzw. die Nacht tragen und das Ganze ohne, dass ich sie besonders wahrnehme. Wahnsinn…. Ein herzliches Dankeschön an meine wunderbaren Füße, die mich sichtbar und messbar jeden Tag begleiten. Diese Dankbarkeit und das bewusste Wahrnehmen lassen mich vergessen, dass eigentlich mein Rücken gezwickt hat. Mein Gehirn ist jetzt angefixt von guten Gefühlen und von Dankbarkeit. Das entspannt jede Faser meines Körpers und davon profitiert auch mein Rücken. Er versöhnt sich mit mir und freut sich, dass er mit seinem Zeichen meine Achtsamkeit auf den Rest des Körpers geweckt hat. Ist das nicht wunderbar. Ich bekomme Zeichen von meinem Körper. Informationen die lebensnotwendig sind und zur Krankheit führen könnten, wenn ich Sie ständig ignorieren würde. Lieber Körper, liebes Gehirn, liebe Seele ein herzliches Dankeschön für diese Informationen, die ihr mir ständig sendet bzw. mich spüren lasst. Mit diesem Bewusstsein erkenne ich was mir gut tut und was nicht. Ich kann nun entscheiden was ich daraus mache. Ich liebe das Leben in meinem wundervollen Körper.

Es ist 8:18 Uhr und ich starte dankbar und liebevoll in diesen Tag. Wundervolle 5 Minuten.

Sylvia Krebs Coaching Köln

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